Social Media selbst machen oder auslagern? Entscheidungshilfe für Unternehmen
Social Media selbst betreuen oder an einen externen Dienstleister auslagern?
Diese Frage stellt sich vielen Unternehmen spätestens dann, wenn aus dem gelegentlichen Instagram- oder Facebook-Beitrag eine dauerhaft professionelle Social-Media-Präsenz werden soll.
Auf den ersten Blick scheint die Eigenregie günstiger zu sein. Schließlich kostet ein eigener Mitarbeiter kein zusätzliches Agenturhonorar – zumindest nicht unmittelbar.
Doch Social Media besteht längst nicht nur daraus, ein Bild hochzuladen und einen kurzen Text darunterzuschreiben.
Themen müssen recherchiert, Inhalte geplant, Texte geschrieben, Grafiken gestaltet, Videos bearbeitet, Beiträge veröffentlicht und Ergebnisse ausgewertet werden. Hinzu kommen Abstimmungen, Kommentare und Veränderungen auf den Plattformen.
Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht:
„Können wir Social Media selbst machen?“
Fast jedes Unternehmen kann das.
Die bessere Frage lautet:
„Ist es wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll, dass wir es selbst machen?“
Dieser Artikel hilft Unternehmen dabei, genau diese Entscheidung zu treffen.
Social Media ist für Unternehmen längst kein Randthema mehr
Die Bedeutung sozialer Netzwerke in der Unternehmenskommunikation lässt sich inzwischen auch mit Zahlen belegen.
Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung aus dem Jahr 2025 verfügen 80 Prozent der befragten deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten über mindestens ein eigenes Social-Media-Profil.
Unternehmen verfolgen damit unterschiedliche Ziele. Dazu gehören unter anderem Bekanntheit, Mitarbeitergewinnung, Kundenkommunikation und die Beobachtung des Wettbewerbs.
Doch ein Profil anzulegen ist einfach.
Es regelmäßig professionell zu betreuen, ist wesentlich anspruchsvoller.
Eine weitere Bitkom-Untersuchung im deutschen Handel zeigte beispielsweise: 46 Prozent der Handelsunternehmen mit Social-Media-Profil haben Schwierigkeiten damit, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen. 34 Prozent empfinden bereits die Erstellung interessanter Inhalte als Herausforderung.
Genau an diesem Punkt stellt sich häufig die Frage, ob Social Media weiterhin intern betreut oder zumindest teilweise ausgelagert werden sollte.
Wer zunächst sehen möchte, welche Formen professioneller Unterstützung möglich sind, findet einen Überblick bei den Social-Media- und Content-Angeboten von get-visible.net.
Möglichkeit 1: Social Media vollständig selbst machen
Für manche Unternehmen ist die interne Betreuung die beste Lösung.
Das gilt insbesondere dann, wenn bereits Mitarbeiter vorhanden sind, die sowohl Zeit als auch Interesse und entsprechende Kenntnisse besitzen.
Der größte Vorteil liegt auf der Hand:
Niemand kennt das Unternehmen besser als die Menschen, die dort täglich arbeiten.
Interne Mitarbeiter wissen:
-
welche Fragen Kunden stellen,
-
welche Projekte aktuell laufen,
-
welche Produkte wichtig sind,
-
welche Themen intern diskutiert werden,
-
was die Marke ausmacht und
-
welche Geschichten gerade entstehen.
Diese Nähe zum Unternehmen ist wertvoll.
Ein externer Dienstleister muss sich diese Informationen zunächst beschaffen.
Wann funktioniert die interne Betreuung besonders gut?
Social Media selbst zu betreuen ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine Person klar dafür verantwortlich ist.
Problematisch wird dagegen die Formulierung:
„Das machen wir einfach mit.“
Denn „mitmachen“ bedeutet häufig:
Der Mitarbeiter kümmert sich um Kunden, E-Mails, Angebote, Verwaltung – und zusätzlich noch um Instagram.
Dann verliert Social Media fast immer gegen dringendere Aufgaben.
Interne Betreuung funktioniert deshalb besonders gut, wenn feste Arbeitszeit dafür vorgesehen ist.
Die versteckten Kosten der Eigenregie
Social Media selbst zu machen ist nicht kostenlos.
Die Kosten erscheinen lediglich an einer anderen Stelle.
Angenommen, ein Mitarbeiter benötigt pro Woche fünf Stunden für:
-
Themenrecherche
-
Contentplanung
-
Text
-
Gestaltung
-
Video
-
Veröffentlichung
-
Community Management
Das sind bei vier Wochen bereits rund 20 Arbeitsstunden pro Monat.
Bei einem internen kalkulatorischen Stundensatz von beispielsweise 35 Euro entstehen dadurch rechnerisch 700 Euro Personalkosten beziehungsweise gebundene Arbeitskapazität.
Bei 50 Euro pro Stunde wären es bereits 1.000 Euro.
Dabei handelt es sich lediglich um ein Rechenbeispiel – der tatsächliche interne Stundensatz unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen.
Die entscheidende Erkenntnis lautet:
Eigenleistung kostet ebenfalls Geld.
Deshalb sollte beim Vergleich zwischen intern und extern nicht „kostenlos gegen Agenturpreis“ gerechnet werden.
Verglichen werden müssen:
interne Arbeitszeit + Software + Know-how + Opportunitätskosten
gegen
Kosten eines externen Dienstleisters.
Was sind Opportunitätskosten?
Der Begriff klingt komplizierter, als er ist.
Opportunitätskosten beschreiben vereinfacht den Nutzen, auf den man verzichtet, weil Zeit oder Ressourcen für etwas anderes eingesetzt werden.
Ein Beispiel:
Ein Geschäftsführer verbringt jeden Monat zehn Stunden mit Social-Media-Grafiken.
Vielleicht spart das Unternehmen dadurch 400 Euro für einen externen Dienstleister.
Wenn derselbe Geschäftsführer in diesen zehn Stunden jedoch zwei neue Kunden hätte gewinnen können, kann die vermeintliche Ersparnis wirtschaftlich teuer werden.
Die Frage lautet deshalb nicht nur:
„Wie lange brauchen wir für Social Media?“
Sondern:
„Welche Aufgaben bleiben in dieser Zeit liegen?“
Gerade bei Geschäftsführern, Vertrieblern und Fachkräften ist dieser Punkt relevant.
Möglichkeit 2: Social Media komplett auslagern
Am anderen Ende steht die vollständige externe Betreuung.
Dabei übernimmt ein Dienstleister je nach Paket beispielsweise:
-
Contentstrategie
-
Redaktionsplanung
-
Themenrecherche
-
Texterstellung
-
Grafikdesign
-
Videoerstellung
-
Veröffentlichung
-
Community Management
-
Reporting und Optimierung
Der wichtigste Vorteil ist die Entlastung.
Social Media erhält einen festen Prozess und hängt weniger davon ab, ob intern gerade Zeit vorhanden ist.
Das ist besonders interessant für kleinere und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Social-Media-Abteilung aufbauen möchten.
Was kostet das Auslagern von Social Media?
Hier gibt es enorme Unterschiede.
Eine Recherche aktueller deutscher Anbieter zeigt 2026 eine sehr breite Preisspanne. Kleinere Pakete werden teilweise bereits für einige hundert Euro monatlich angeboten, während umfassende Agenturbetreuung schnell vierstellige Monatsbeträge erreicht. Einige Anbieter nennen für klassische professionelle Betreuung Größenordnungen von etwa 800 bis 2.500 Euro monatlich; andere setzen für umfangreichere Full-Service-Leistungen deutlich höhere Beträge an.
Das zeigt vor allem eines:
„Social Media Betreuung“ ist kein einheitliches Produkt.
Ein Angebot mit vier Grafiken pro Monat ist nicht mit einer Betreuung inklusive Strategie, Videoproduktion, Community Management und Werbeanzeigen vergleichbar.
Unternehmen sollten deshalb nicht zuerst fragen:
„Was kostet Social Media Betreuung?“
Sondern:
„Welche Aufgaben werden für diesen Preis übernommen?“
Die günstigste Agentur ist nicht automatisch die günstigste Lösung
Nehmen wir zwei Angebote.
Anbieter A kostet 350 Euro monatlich.
Anbieter B kostet 700 Euro.
Auf den ersten Blick ist Anbieter A deutlich günstiger.
Doch vielleicht liefert Anbieter A lediglich vier fertige Beiträge, die das Unternehmen anschließend selbst abstimmen und veröffentlichen muss.
Anbieter B übernimmt dagegen Planung, Erstellung, Veröffentlichung und regelmäßige Abstimmung.
Plötzlich ist der Preisvergleich weniger eindeutig.
Deshalb sollte ein Angebot mindestens darauf geprüft werden:
Wie viele Beiträge sind enthalten?
Welche Plattformen werden betreut?
Wer erstellt Bilder und Videos?
Wer schreibt die Texte?
Wer veröffentlicht die Beiträge?
Ist Community Management enthalten?
Gibt es einen Redaktionsplan?
Gibt es regelmäßige Abstimmungen?
Sind Änderungen inklusive?
Wie lang ist die Vertragslaufzeit?
Erst dann lassen sich Preise sinnvoll vergleichen.
Möglichkeit 3: Das Hybridmodell
Zwischen „alles selbst machen“ und „alles auslagern“ gibt es eine dritte Möglichkeit, die für viele KMU besonders interessant ist:
Das Hybridmodell.
Dabei bleibt das Wissen im Unternehmen, während zeitintensive Produktionsaufgaben ausgelagert werden.
Das Unternehmen liefert beispielsweise:
-
aktuelle Projekte,
-
Fotos aus dem Arbeitsalltag,
-
Fachinformationen,
-
Unternehmensneuigkeiten und
-
Kundenfragen.
Der externe Dienstleister übernimmt daraus:
-
Themenplanung,
-
Texterstellung,
-
Gestaltung,
-
Contentaufbereitung und
-
Veröffentlichung.
Dieses Modell verbindet zwei Vorteile:
Authentizität aus dem Unternehmen und professionelle Umsetzung von außen.
Gerade für kleinere Unternehmen kann das wirtschaftlicher sein als eine vollständige interne Marketingstelle oder eine umfangreiche Full-Service-Agentur.
Welche Aufgaben sollten besser im Unternehmen bleiben?
Nicht alles sollte zwangsläufig ausgelagert werden.
Ein externer Dienstleister kann nur mit den Informationen arbeiten, die ihm zur Verfügung stehen.
Deshalb sollten bestimmte Dinge weiterhin aus dem Unternehmen kommen.
Fachwissen
Niemand kennt Produkte, Kunden und Branche besser als das Unternehmen selbst.
Aktuelle Entwicklungen
Neue Mitarbeiter, Projekte, Veranstaltungen oder besondere Situationen müssen kommuniziert werden.
Authentisches Bildmaterial
Ein echtes Foto aus dem Betrieb kann wertvoller sein als das perfekte Stockfoto.
Unternehmensmeinung
Ein externer Dienstleister kann Texte formulieren. Die grundlegende Haltung zu einem Thema sollte jedoch vom Unternehmen stammen.
Freigaben
Gerade bei fachlichen Aussagen sollte das Unternehmen kontrollieren können, was unter seinem Namen veröffentlicht wird.
Der Dienstleister ersetzt also nicht das Unternehmen.
Er verwandelt dessen Wissen in Content.
Welche Aufgaben lassen sich besonders gut auslagern?
Andere Tätigkeiten eignen sich dagegen hervorragend für externe Unterstützung.
Dazu gehören insbesondere:
Contentplanung: Aus einzelnen Informationen entsteht ein strukturierter Monatsplan.
Texterstellung: Fachwissen wird verständlich und plattformgerecht formuliert.
Grafikerstellung: Beiträge erhalten einen einheitlichen visuellen Auftritt.
Videobearbeitung: Rohmaterial wird geschnitten, beschriftet und aufbereitet.
Veröffentlichung: Fertige Inhalte werden regelmäßig eingeplant und ausgespielt.
Analyse: Erfolgreiche Themen können erkannt und weiterentwickelt werden.
Unternehmen können damit genau die Tätigkeiten auslagern, die intern besonders viel Zeit beanspruchen.
7 Anzeichen, dass Sie Social Media auslagern sollten
Nicht jedes Unternehmen benötigt externe Betreuung.
Es gibt jedoch deutliche Warnsignale.
1. Der letzte Beitrag ist schon wieder mehrere Wochen alt
Wenn längere Pausen regelmäßig auftreten, fehlt wahrscheinlich nicht die Motivation, sondern die Zeit.
2. Social Media wird immer nur dann gemacht, wenn gerade nichts anderes ansteht
Das bedeutet praktisch, dass es niemals Priorität besitzt.
3. Niemand fühlt sich verantwortlich
Wenn mehrere Mitarbeiter „irgendwie“ zuständig sind, ist häufig niemand wirklich zuständig.
4. Es gibt genügend Themen, aber niemand setzt sie um
Das ist ein klassischer Fall für externe Contentproduktion.
5. Jeder Beitrag dauert unverhältnismäßig lange
Wenn eine einfache Grafik inklusive Text zwei Stunden benötigt, sollte geprüft werden, ob diese Arbeitszeit sinnvoll eingesetzt ist.
6. Der Unternehmensauftritt wirkt uneinheitlich
Unterschiedliche Farben, Schreibweisen und Bildstile können den professionellen Eindruck schwächen.
7. Fachkräfte erledigen regelmäßig Marketingaufgaben
Wenn Mitarbeiter ihre eigentliche Kernarbeit unterbrechen müssen, um Beiträge zu gestalten, können die Opportunitätskosten höher sein als die Kosten externer Unterstützung.
Wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, lohnt sich zumindest eine Prüfung, welche Aufgaben über eine professionelle Social-Media-Betreuung von get-visible.net übernommen werden könnten.
Wann sollten Unternehmen Social Media lieber intern behalten?
Auch dafür gibt es gute Gründe.
Die interne Lösung kann sinnvoller sein, wenn:
-
bereits ein kompetenter Marketingmitarbeiter vorhanden ist,
-
täglich sehr kurzfristiger Content entsteht,
-
extrem spezialisiertes Fachwissen benötigt wird,
-
ausreichend Zeit für Planung und Produktion vorhanden ist oder
-
Social Media eng mit anderen internen Kommunikationsprozessen verbunden ist.
Besonders bei großen Unternehmen kann ein eigenes Social-Media-Team sinnvoll sein.
Aber auch dann arbeiten interne Teams häufig punktuell mit externen Spezialisten zusammen – beispielsweise für Videoproduktion, Kampagnen oder Design.
Freelancer, Dienstleister oder große Agentur?
Auch bei der Auslagerung gibt es unterschiedliche Modelle.
Ein Freelancer kann persönlichen Kontakt und schlanke Strukturen bieten.
Ein spezialisierter Social-Media-Dienstleister kann mehrere Aufgaben wie Planung, Content und Veröffentlichung bündeln.
Eine größere Agentur kann wiederum sinnvoll sein, wenn umfangreiche Kampagnen, mehrere Länder, zahlreiche Plattformen oder große Werbebudgets betreut werden müssen.
Für ein KMU mit Facebook und Instagram ist eine große Full-Service-Agentur möglicherweise überdimensioniert.
Für einen internationalen Konzern wäre ein einzelner Freelancer dagegen eventuell nicht ausreichend.
Die richtige Lösung hängt deshalb nicht davon ab, welches Modell grundsätzlich „besser“ ist.
Sie hängt vom tatsächlichen Bedarf ab.
Eine einfache Entscheidungshilfe
Stellen Sie sich fünf Fragen:
Haben wir intern jede Woche ausreichend Zeit?
Wenn nein, spricht das für zumindest teilweise externe Unterstützung.
Haben wir jemanden, der Social Media wirklich verantwortet?
Wenn nein, entsteht schnell unregelmäßiger Content.
Können wir Grafiken, Texte und Videos in ausreichender Qualität produzieren?
Wenn teilweise, kann ein Hybridmodell sinnvoll sein.
Benötigen wir eine große Marketingstrategie oder hauptsächlich regelmäßigen Content?
Diese Frage entscheidet mit darüber, ob ein kleiner Dienstleister oder eine umfangreiche Agentur benötigt wird.
Was kostet uns die interne Arbeitszeit tatsächlich?
Diese Rechnung sollte vor jedem Preisvergleich durchgeführt werden.
Erst danach lässt sich beurteilen, welche Lösung wirtschaftlicher ist.
Beispiel: Kleines Unternehmen mit zwei Social-Media-Kanälen
Nehmen wir ein Dienstleistungsunternehmen mit zehn Mitarbeitern.
Facebook und Instagram sollen jeweils regelmäßig gepflegt werden.
Intern entstehen ausreichend Themen und gelegentlich Fotos.
Das Problem:
Niemand hat Zeit, daraus kontinuierlich Beiträge zu machen.
In diesem Fall wäre eine vollständige Auslagerung der Unternehmenskommunikation möglicherweise gar nicht notwendig.
Ein Hybridmodell könnte ausreichen.
Das Unternehmen liefert jeden Monat Bilder, aktuelle Informationen und Fachwissen.
Der externe Partner entwickelt daraus einen Redaktionsplan, erstellt Beiträge und organisiert die Veröffentlichung.
So bleibt der Content nah am Unternehmen, während der größte Teil des Produktionsaufwands ausgelagert wird.
Social Media auslagern bedeutet nicht, Kontrolle abzugeben
Manche Unternehmer befürchten, dass externe Betreuung dazu führt, die Kontrolle über die eigene Kommunikation zu verlieren.
Das sollte bei einer professionellen Zusammenarbeit nicht passieren.
Stattdessen braucht es klare Prozesse.
Beispielsweise:
1. Themen werden geplant.
2. Inhalte werden erstellt.
3. Das Unternehmen erhält sie zur Freigabe.
4. Änderungswünsche werden umgesetzt.
5. Freigegebene Inhalte werden veröffentlicht.
Damit behält das Unternehmen die Kontrolle über seine Außendarstellung, ohne jede Aufgabe selbst erledigen zu müssen.
Was ist für kleine Unternehmen meistens sinnvoll?
Für kleine Unternehmen ist häufig weder das eine noch das andere Extrem optimal.
Eine eigene Vollzeit-Social-Media-Stelle kann zu teuer sein.
Eine große Agentur mit umfangreicher Strategie, mehreren Spezialisten und großen Kampagnen kann ebenfalls mehr Leistung bieten, als tatsächlich benötigt wird.
Gleichzeitig funktioniert „der Geschäftsführer macht Instagram am Abend noch schnell selbst“ auf Dauer häufig nicht.
Deshalb ist für viele KMU eine schlanke Betreuung interessant:
Das Unternehmen liefert das Fachwissen.
Ein externer Partner übernimmt einen definierten Teil der Umsetzung.
Der Umfang kann später wachsen, wenn Social Media für das Unternehmen wichtiger wird.
Fazit: Nicht „intern oder extern“, sondern „wer sollte welche Aufgabe übernehmen?“
Die Frage „Social Media selbst machen oder auslagern?“ klingt nach einer Entscheidung zwischen zwei Möglichkeiten.
In der Praxis gibt es wesentlich mehr Varianten.
Ein Unternehmen kann alles intern erledigen.
Es kann die komplette Betreuung auslagern.
Oder es kombiniert internes Wissen mit externer Produktion.
Gerade diese dritte Variante wird häufig unterschätzt.
Denn Unternehmen besitzen normalerweise bereits den wichtigsten Rohstoff für guten Social-Media-Content:
Fachwissen, Mitarbeiter, Projekte, Erfahrungen und Geschichten.
Was häufig fehlt, sind Zeit und ein verlässlicher Prozess, um daraus regelmäßig professionelle Inhalte zu entwickeln.
Deshalb sollte die Entscheidung nicht allein anhand des monatlichen Preises getroffen werden.
Berechnen Sie auch, wie viel interne Arbeitszeit benötigt wird und welche Aufgaben währenddessen nicht erledigt werden können.
Die wirtschaftlichste Lösung ist am Ende diejenige, bei der die richtigen Personen die richtigen Aufgaben übernehmen.
Wenn Planung, Content-Erstellung und regelmäßige Veröffentlichung intern zu viel Zeit beanspruchen, können Unternehmen über die Social-Media-Angebote von get-visible.net prüfen, welche Aufgaben sinnvoll ausgelagert werden können.
Häufige Fragen zum Auslagern von Social Media
Wann sollte ein Unternehmen Social Media auslagern?
Eine Auslagerung ist besonders sinnvoll, wenn intern nicht genügend Zeit oder Know-how für regelmäßige Contentplanung, Erstellung und Veröffentlichung vorhanden ist. Auch wenn Social Media immer wieder wochenlang liegen bleibt, kann externe Unterstützung sinnvoll sein.
Ist eine Social Media Agentur günstiger als ein eigener Mitarbeiter?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein eigener Mitarbeiter übernimmt möglicherweise weitere Marketingaufgaben, verursacht aber neben dem Gehalt zusätzliche Arbeitgeberkosten. Ein externer Dienstleister wird dagegen für einen definierten Leistungsumfang bezahlt. Für kleinere Unternehmen kann externe Betreuung deshalb günstiger sein als eine zusätzliche Vollzeitstelle.
Was kostet es, Social Media auszulagern?
Die Preise unterscheiden sich erheblich. Kleine Leistungspakete können einige hundert Euro monatlich kosten, während umfangreiche Agenturbetreuung mehrere tausend Euro erreichen kann. Entscheidend sind unter anderem Plattformanzahl, Contentmenge, Videoerstellung, Community Management, Strategie und Werbeanzeigen.
Kann man nur die Content-Erstellung auslagern?
Ja. Ein Unternehmen kann beispielsweise Strategie und Veröffentlichung intern behalten und nur Texte, Grafiken oder Videos extern erstellen lassen. Ebenso kann das Unternehmen Rohmaterial liefern und die gesamte Aufbereitung und Veröffentlichung auslagern.
Was ist ein Hybridmodell bei Social Media?
Beim Hybridmodell teilen sich Unternehmen und externer Dienstleister die Aufgaben. Das Unternehmen liefert beispielsweise Fachwissen, Bilder und aktuelle Informationen. Der Dienstleister übernimmt Planung, Gestaltung, Text und Veröffentlichung.
Wie viel Zeit benötigt Social Media intern?
Das hängt stark von Anzahl und Art der Inhalte ab. Neben der eigentlichen Veröffentlichung müssen Themenrecherche, Planung, Text, Grafik- oder Videoproduktion, Abstimmungen und Auswertung berücksichtigt werden. Unternehmen sollten diese Arbeitszeit erfassen, bevor sie Eigenleistung mit einem externen Angebot vergleichen.
Verliert ein Unternehmen bei einer Agentur die Kontrolle über seine Social-Media-Kanäle?
Nein, wenn die Zusammenarbeit sauber organisiert ist. Inhalte können vor Veröffentlichung freigegeben werden und Zuständigkeiten sowie Zugriffsrechte lassen sich klar definieren. Das Unternehmen sollte jederzeit wissen, welche Inhalte geplant und veröffentlicht werden.